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Wupf 3
Geschrieben am August 15th, 2008 Keine KommentareUnd sonst kommt Ihr wegen dem Reto
Andere Gründe hier:
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Bonjour, Alltag
Geschrieben am August 10th, 2008 2 Kommentare
Kaum zurück aus den Ferien, werde ich in die Realität des Alltags katapulltiert. Ohne lange zu fackeln darf ich die morgige Fraktionssitzung vorbereiten. Da der Fraktionspräsident in den Ferien weilt, werde ich die Leitung der Sitzung übernehmen: das gehört sich so als Vizepräsidentin.
Soeben habe ich die Vorbereitung hinter mich gebracht. Volle drei Stunden hat es gedauert. Ich hoffe, dass die Sitzung der Fraktion nicht so lange dauert, da sich ja alle TeilnehmerInnen gut darauf vorbereitet haben.Programm von morgen:
07.00 Uhr aufstehen
07.15 Frühstück mit Niklas und Jannes
08.00 Niklas geht zur Schule
08.00 bis 12.00 Haushalt, einkaufen, kochen etc.
12.00 Mittagessen mit den Jungs
13.00 Niklas geht zur Schule
13.30 Jannes in den Kindergarten bringen (neuer Standort: altes KV-Schulhaus. Ich bin gespannt)
14.15 kurze Verschnaufpause: Kaffee trinken mit Susanne
15.30 Niklas kommt aus der Schule: bestimmt gibt es viel zu erzählen
16.05 Jannes im Kindergarten abholen
17.00 Vorbereitung fürs Abendessen: von dem ich nichts abbekomme, da ich um 18.00 eine Sitzung habe.
18.00 Vorstandssitzung
20.00 Fraktionssitzung
22.30 Schluss der Sitzung (evtl. eher)
22.35 kleines Bierchen
23.30 Lesen: “Der Chinese” von Henning Mankell
00.15 Lichter löschenWie gesagt, der Alltag hat mich wieder. Das sind diese Momente in denen ich spühre, dass ich mitten im Leben stehe.
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Die Verhaftung von Radovan Karadzic
Geschrieben am Juli 24th, 2008 Keine Kommentare

Vorgestern Abend, 10 vor 10, wieder einmal habe ich Zeit die Sendung zu sehen. (es ist Sommerzeit, keine Zeit für Fernsehen). Die Meldung über die Verhaftung von Radovan Karadzic ist eine der ersten Schlagzeilen. Eine Filmsequenz die eingeblendet wird, lässt mich nicht mehr los. Fünf oder sechs junge Männer werden von ihren Peinigern aus einem Ladewagen geführt. Die Gefangenen müssen sich - mit dem Gesicht nach unten - auf den Boden legen. Nahe, ganz nahe aneinander, so, dass man sie besser erschiessen kann.Was genau lässt mich aber nicht mehr los? Ist es die Vorstellung, welche Gedanken die jungen Männner durchlebt haben? Was haben Sie gefühlt? Haben sie, nach dem sie bereits gefoltert wurden, gehofft, dass es sich nur um ein weiteres “Spiel” handelt, aus dem sie entfliehen, respektieve, das sie überleben könnten? Oder wussten sie, dass sie hier und jetzt sterben werden? Ich weiss es nicht, aber genau diese Gedanken lassen mich nicht mehr los. Ich bin traurig und wütend zu gleich. Ich kann es nicht verstehen, dass Menschen sich, in diesem Ausmass, gegenseitig Leid zufügen. So nahe sind diese Gräueltaten begangen worden. So nahe und doch so fern. Auch wenn ich sie nicht gekannt habe, werden diese jungen Männer in meinen Gedanken und meinem Herzen weiter leben. Srebrenica werde ich nicht vergessen.
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Beach-Soccer an der Lenk
Geschrieben am Juli 7th, 2008 Keine Kommentare
Einige fragen sich vielleicht, weshalb auf meiner Titelseite der Slogan “Politik fürs Leben” steht, wenn ich oft über Fussball und andere Themen schreibe. Mein Leben ist vielschichtig und beinhaltet Vieles was mir am Herzen liegt. Ein wichtiger Teil ist meine Familie, mit der ich dieses Wochenende an der Lenk verbringen konnte. Für einige ist Lenk ein Heimat- oder Wohnort, andere schätzen den Ort als Feriendestination und wieder für andere ist es ein Austragungsort für Beach-Soccer. Und genau an diesem Beach-Soccer Turnier war Roli Kommentator. In der austragungsfreien Zeit, liesen wir uns mit der Gondelbahn aufs “Leiterli” transportieren und wanderten mit unseren Jungs den Murmeliweg hinunter ins Tal. Am Nachmittag genossen Niklas, Jannes und ich die hübsche kleine Badi. Alles in allem ein gelungenes Wochenende. Ach ja, das Preisgeld von € 2500.– konnte sich die junge Basler Mannschaft “BSC-Scorpions” abholen. An dieser Stelle noch einmal herzliche Gratulation.
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Echtes holländisches Gras…
Geschrieben am Juli 1st, 2008 Keine Kommentare
…mein Beitrag zur letzten Delegiertenversammlung der SP-Schweiz vom 28. Juni 2008. Die Delegierten beschlossen die Ja-Parole “für eine vernünftigen Hanfpolitik”… -
Super, unsere Badi ist wieder offen!
Geschrieben am Mai 10th, 2008 1 KommentarBereits vergangene Woche haben wir uns für die kommende Badesaison fit gemacht. Ich bin am Montag auf die Stadtverwaltung marschiert, um mir die Bestätigung für den Familienrabatt dreimal abstempeln zu lassen. Da bei uns alles im Teamwork läuft, hat Roli die Saisonkarten am Mittwoch Nachmittag im Vorverkauf besorgt. Und heute war es soweit, endlich konnten wir die Pforten unserer geliebten Badi durchschreiten. Meine beiden Buben sind richtige Wasserratten. Sie lieben es zu tauchen zu rutschen und zu springen. Es macht Freude wieder alte Bekannte zu treffen, welche man durch die Winterzeit nicht so oft gesehen hat. Der Sommer hat begonnen, freuen wir uns daran und geniessen es, in unserer wunderbaren Badi.
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Langenthal bewegt, Street-Soccer
Geschrieben am Mai 6th, 2008 Keine KommentareHeute, genau um 19.15 Uhr, hat eine Hand voll SP-ler etwas ganz tolles gemacht. Wir haben an der Aktion “Langenthal bewegt” aktiv teilgenommen. Beim Street-Soccer sind wir gegen die EVP-Langenthal angetreten. Leider mussten wir uns mit einem 6-1 geschlagen geben. Nach anfänglich hervorragender Leistung der gesamten Mann-Frau-schaft, konnten wir den ersten Treffen erzielen. Leider liessen wir in der zweiten Hälfte - konditionelle Probleme- arg nach und mussten mit Bedauern Treffer um Treffer der gegnerischen Mannschaft einkassieren. Ich will mich aber nicht beklagen, konnte ich doch als Älteste den einzigen Treffer für die SP realisieren. Auf jeden Fall hat sich der Anlass gelohnt und viel Spass gemacht. Speziell gefreut hat mich, dass uns der 13-jährige Chris (jüngstes JUSO Mitglied) kräftig unterstützt hat.
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Gedanken Oktober 2007
Geschrieben am April 6th, 2008 Keine KommentareIch werde in letzter Zeit den Gedanken nicht los, dass wir Frauen zur Zeit einen schweren Stand haben. Meine kürzlich gemachten Erfahrungen haben mir aufgezeigt, dass wir Frauen noch lange nicht dort angelangt sind, wo einige von uns hin wollen. Immer wieder wird versucht Frauen auf den Platz zu verweisen, der ihnen, nach Ansichten von Männern und sogar Frauen, zusteht. Frauen sollen, bevor sie überhaupt daran denken Familie und Beruf erfolgreich zu vereinbaren, sich um die Kinder kümmern und sich gefälligst erst dann wieder zu Wort melden, wenn die Kinder das Haus verlassen haben. Leider ist es bei uns Menschen nicht so geregelt, dass der Nachwuchs bereits, wie es bei den Tieren der Fall ist, nach wenigen Stunden oder sogar Minuten auf eigenen Beinen steht, sondern mindestens 10 bis 15 Jahre dazu benötigt. Mit anderen Worten, eine Frau mit guter Ausbildung, welche sie sich auch etwas kosten lies, soll für 15 Jahre aufs Eis gestellt werden, um, nach geleisteter An- und Aufzucht, wieder in die Arbeitswelt zurück zu kehren. Selbstverständlich nicht auf gleichem Lohnniveau wie alle anderen, nein, ganz bescheiden soll begonnen werden, es wurde ja in den 15 Jahren der Kinder- und Familienbetreuung sonst nicht viel produktives geleistet. Nebst den zusätzlichen Ausfällen bei AHV- und Pensionskassenbeiträgen, meiner Meinung nach ein zu grosses Opfer der Frauen. Auch Volkswirtschaftlich ist es ein absoluter blödsinn den Frauen die Arbeitswelt zu verwehren. Es muss Frauen aber auch Männern ermöglicht werden Teilzeit zu arbeiten. Und dies ohne Einschränkung der beruflichen Karriere. Die Wirtschaft ist immer mehr gefordert auch hier Lösungen anzubieten, will sie nicht auf gut qualifizierte Mitarbeiterinnen verzichten.
Ich hatte einen Traum, einen Traum in dem Familie und Berufsleben vereinbar waren. Zum Teil konnte ich diesen Traum umsetzen, nicht zuletzt, weil mein Mann die Möglichkeit hat sich einen Tag der Kinderbetreuung zu widmen. Mein Mann hat einen fortschrittlichen Arbeitgeber, welcher teilzeitarbeitende Männer unterstützt. Und dies ohne Einschränkung. Wir teilen uns die Betreuung der Kinder und die Arbeit im Haus. Zusätzlich werden unsere Kinder zwei Tage in der Woche in der Kinderkrippe und der Schülertagesstätte betreut. Und wir sind überzeugt, dass dies für uns die richtige Form ist, Familie und Beruf unter einen Hut zubringen.
Mein Traum ging noch weiter, ich träumte davon meine Erfahrung und mein Wissen vermehrt im Beruf einzubringen. Leider scheiterten meine Bemühungen. Ich habe angefragt, ob mich mein Arbeitgeber bei einer Weiterbildung finanzielle unterstützen würde. Dies wurde mir aber - auf Grund meines Teilzeitpensum - verwehrt. Es können nur Mitarbeitende schulisch gefördert werden, welche 100 % arbeiten, hiess es. Da es für unsere Familie zur Zeit finanziell nicht möglich ist, eine Weiterbildung von CHF 14000.00 zu bezahlen, musste ich meine Erwartungen zurück schrauben. Ich musste schmerzlich lernen, dass ich nicht alles auf einmal umsetzten kann. Ich weiss aber, dass, wenn ich mir Zeit lasse, fast alles im Leben erreichen kann. Wenn ich immer noch will, werde ich die Weiterbildung zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff nehmen und diese selber bezahlen.
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Prüfungsangst: Sorgen einer Mutter
Geschrieben am März 27th, 2008 3 Kommentare
Heute hatte Niklas seine Karateprüfung (oranger Gurt / 7. Kyu). Damit er die Herausforderung bewältigen konnte, hat er seit letzter Woche jeden Tag zweimal die erforderlichen Katas geübt. Ich versuchte ihn zu motivieren und zu unterstützen. Gestern Abend fragte mich Niklas, was eigentlich passiert, wenn er die Prüfung nicht besteht. Meine Antwort: “Nichts passiert, ausser dass du enttäuscht sein wirst”.
Den ganzen Tag habe ich an daran gedacht, wie es ihm wohl ergehen wird. Natürlich wusste ich, dass er es kann, doch mit Prüfungen ist es so eine Sache. Inzwischen ist es unklar, wer sich mehr Sorgen gemacht hat, er oder ich?
Auf jedenfall habe ich wieder gemerkt wie wichtig es ist, dass wir Eltern den Kindern die nötige Unterstützung geben und ihnen immer das Gefühl geben, dass wir zu ihnen stehen. Das Resultat spielt dabei nicht immer eine Rolle, der Einsatz ist wichtig. Ob sich Niklas den Lohn für seine Bemühungen abholen kann, kommt nächste Woche aus. Wir sind gespannt.
PS: Wer sehen möchte, was in dieser Prüfung gezeigt werden sollte, sei auf diese kleine Stilstudie verwiesen:














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