Politik fürs Leben
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  • Langenthal bei Nacht

    Geschrieben am Mai 31st, 2008 loics 1 Kommentar

    “Vom hören Sagen lernt man lügen.” Dieses Sprichwort ist bestimmt allen bestens bekannt. Deshalb wollten wir es von der SP genau wissen. Was geht eigentlich so ab, in einer Nacht von Freitag auf Samstag. Wo fühlen wir uns unwohl oder wohl,  wie sieht es mit dem Dreck und Abfall aus? Wir waren am Bahnhof, auf dem Wuhrplatz, beim Friedhof und vor dem Mc Donalds. Alles Orte, welche als Problemzonen wahrgenommen werden. Ich persönlich konnte, bis auf ein paar Pappbecher bei Mc Donalds und ein oder zwei zerschlagenen Flaschen, nicht viel an Abfall feststellen. Zugegeben es war nicht das beste Wetter, welches die Menschen in Scharen auf die Strassen und Gassen trieb. Dies könnte ein leicht verzerrtes Bild abgeben. Auch auf dem Wuhrplatz konnte ich nicht sehr viele junge Leute ausmachen. Im Grossen und Ganzen eine ruhige Nacht.
    Wenn es aber um dieses sensible Thema wie Gewalt, respektive das allgemeine Unwohlsein und die damit verbundenen Ängste geht, habe ich festgestellt, dass jeder Mensch ein anderes Empfinden hat. Ich als Frau empfinde eine gewisse Situation ganz anders als zum Beispiel ein Mann. Wieso haben wir Angst? Ist es eine Einrichtung der Natur, dass wir uns nicht unnötig in Gefahr begeben? Wenn die Angst uns aber daran hindert, uns frei zu bewegen, weil wir das kleinste Vorkommen als Bedrohung sehen, dann wird es kritisch. Manchmal muss man für seine Angst auch Eigenverantwortung übernehmen und sich klar werden wieso man Angst oder Furcht empfindet. Ich persönlich fühle mich in Langenthal sicher. Und ich habe das Gefühl, dass ich mich frei bewegen kann. Ich bin mir aber bewusst, dass es anderen Menschen nicht so geht, und das muss ich respektieren.