Stefanie Loser-Fries

Politik fürs Leben
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  • Mein Vater

    Geschrieben am Dezember 19th, 2009 loics 6 Kommentare

    vaMein Vater ist 1925 in Triengen/LU geboren. Er hat mir einmal erzählt, dass er bei der Geburt so klein und fein gewesen sei, dass man fast durch ihn hindurch gesehen hätte. Es hätte wohl nicht erstaunt, wäre er als Kleinkind gestorben. Doch er hat es geschafft, trotz  schwierigen Verhältnissen, gross zu werden und sich etwas im Leben aufzubauen. Er hat immer an sich gearbeitet und nie locker gelassen.

    Schon im Vorschulalter lebte er länger Zeit in Lausanne bei seiner Patin. Die Eltern waren wohl, oft aus finanzieller Sicht froh, dass ihre Söhne, deren vier, in der Waadt eine zweite Heimat bekamen. Mein Vater wuchs zweisprachig auf. Oft habe ich mir gewünscht, auch so fliessend Französisch zu sprechen wie er. Doch dieses Talent konnte ich leider nicht von ihm erben. Später als junger Mann lebte und arbeitete er längere Zeit in Paris. Auch Englisch konnte er problemlos sprechen. Diese Sprache erlernte er in der Schule und später lebte er auch einige Zeit in London um die Sprache zu vertiefen. So lange ich ihn kannte, hat er nur englische Bücher gelesen.

    Er liebte den Kontakt mit Menschen. Er ging offen auf sie zu und scheute sich nicht, auch Unbekannte anzusprechen. Er war ein Macher. Das hat er auch mit seinen Brüdern bewiesen, als sie gemeinsam den Schlittschuhclub Langenthal gründeten.

    Mein Vater war ein guter und leidenschaftlicher Fussballspieler. Noch mit sechzig stand er ab und zu als Spieler auf dem Platz. Zwischendurch nahm er uns Mädchen mit zu Länderspielen ins Wankdorf.

    Da wir uns in gewissen Dingen ähnlich waren, hatte ich mit ihm oft Differenzen. Vor allem als Teenager, schaffte ich es immer wieder, ihn zur Weissglut zu bringen. Da traf Herr und Fräulein Stur aufeinander und dieser Umstand war nicht sehr förderlich.

    Mein Vater lebt noch, doch das was ihn als Mensch ausgemacht hat, ist beinahe erloschen. Das einzige was geblieben ist und das rührt mein Herz, ist seine Freundlichkeit und liebe Art. Während seiner ganzen langen Krankheit, die ihm Stück für Stück seiner Persönlichkeit geraubt hat, hat er nie reklamiert oder wurde böse.

    Jetzt ist er seit zwei Monaten im Pflegeheim. Meine Mutter, die ihn bis zu diesem Zeitpunkt gepflegt hat, konnte diese schwere Aufgabe nicht mehr leisten. Ein Wunder, dass sie das so lange und mit viel Geduld mitgetragen hat.

    Es ist nicht einfach einem Menschen, den man liebt, beim Zerfall zuzusehen. Ihn zu sehen, wie er in seinem Rollstuhl sitzt und seinen Kopf nicht mehr heben kann, nicht zu wissen, ober er einem noch wahr nimmt, wenn man ihm die Hand hält.

    Mein Vater lebt! Und wenn er tot ist, wird er in meinen Gedanken weiterleben. Ich hoffe, dass er bald den Dauerplatz, den ich für ihn in meinem Herzen reserviert habe, einnehmen kann.

  • Elternarbeitsgruppe Langenthal

    Geschrieben am August 30th, 2009 loics Keine Kommentare

    eagHeute hat mich, ganz unerwartet, eine gute Schwimmbad-Kollegin auf meinen Blog angesprochen. Eigentlich war sie auf der Suche nach der Elternarbeitsgruppe Langenthal und dabei auf meinen Blog gelangt. Ich habe es tatsächlich mit meinen Beiträgen geschafft, dass sie sich fast nicht mehr “loseisen” konnte. Was für ein Lob. Es freut mich, wenn ich solche Rückmeldungen erhalte. Solche Aussagen ermutigen mich weiter zu schreiben, auch wenn es von Beitrag zu Beitrag etwas dauert. Als Dankeschön, habe ich den Link der Elternarbeitsgruppe auf meinen Blog integriert.

  • Das Frauen- u. Männerverhalten ist stereotyp…..

    Geschrieben am Juni 15th, 2009 loics 5 Kommentare

    bh_wette2Durch meine Twitterfreunde erfuhr ich, dass “Wetten dass?” ausgestrahlt wird. Leichte Unterhaltung mit wenig Inhalt, also das Richtige für einen Samstag Abend. Doch eine Wette lies die Gemüter leicht erhitzen. Stichwort: BH-Stäbchen-Wette.

    Folgende Frage wurde von @asinus48 gestellt: “Warum lassen Frauen das mit sich geschehen? 30 Jahre Feminismus für die Katz?” Weiter: “Das Frauen- u. Männerverhalten ist stereotyp, immer schon, aber dann soll sich keiner über den jeweils anderen beklagen.”

    Unmöglichen diese Diskussion mit nur 140 Zeichen weiter zu führen.

    Sind 30 Jahre Feminismus für die Katz, wenn junge hübsche Frauen einverstanden sind, sich durch einen wildfremden Mann, in einer Fernseheshow, welche von 9,2 Mio. Zuschauern mitverfolgt wird, den BH mit einfachen Essstäbchen öffnen zu lassen?

    Ich denke, das Eine hat mit dem Anderen nicht’s zu tun. Es wurde viel erreicht und das Engagement der Frauen, hat dazu beigetragen, dass junge Frauen von heute, in einer Welt aufwachsen, in der für sie vieles Selbstverständlich ist. Dinge, die vor Jahren undenkbar waren, sind heute Alltag. Es ist sonnenklar, dass Frauen mindestens einen Lehrabschluss absolvieren, sich weiterbilden und nebst Familie, berufstätig bleiben und sind. Studentinnen sind an Universitäten nicht mehr weg zu denken. Frauen fliegen - wo mancher Mann sie auch am liebsten sehen würde - auf den Mond oder werden z.B. Profiboxerinnen. Es macht den Anschein, dass Frauen die ganze Welt offen steht, wenn frau nur will!

    Die Frauen in “Wetten dass?” erhoffen sich durch ihre Präsenz, dass sie eventuell als Model entdeckt werden. Sie wollen mit ihrer Schönheit Geld verdienen und das ist legitim. Wenn Männer sich in Szene setzen, wird dies zwar auch mit einem Lächeln quittiert, doch es macht sich niemand Sorgen, dass die Männerwelt ins Schwanken geraten könnte. Bei Frauen ist das anders. Hier wird viel genauer hingeschaut, ob sich dies oder das für eine junge Frau geziemt und überhaupt.

    Ich habe, durch meinen Beruf aber auch durch die politische Arbeit, die Möglichkeit, junge Frauen zu beobachten. Sie stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Sie wissen was und wohin sie wollen. Und ich denke, dass dies auch auf die meisten der Frauen aus “Wetten dass?” zutrifft. Sie haben Ziele und die verfolgen sie, ungeachtet dessen, was die anderen sagen. Genau diese Fähigkeit, seinen Weg selbst in die Hand nehmen zu können und diesen, mit allen Höhen und Tiefen, zu beschreiten, ist eine Errungenschaft der Emanzipation. Und das, lassen wir uns nicht mehr nehmen.

    Frauen will man(n) immer noch in die “brave Mädchen Ecke” stellen. Und dort gehören wir definitiv nicht mehr hin. Wir sind weder brav noch auf den Mund gefallen. Wir sagen was wir denken, auch wenn es einmal vulgär tönt. Frauen haben Humor und verstehen auch den der Männer. Nur lachen wir aus Höflichkeit nicht mehr über dämlich Witze.

    Wir finden es toll, wenn uns Mann toll findet. Glauben ihm aber nicht, wenn er uns ein Kompliment macht. Wir fragen zwar ständig nach, wie und was ihm an uns gefällt. Wenn er uns eine Antwort gibt, ist es die falsche oder - unserer Meinung nach - keine ehrliche. Frauen meckern. Meist haben wir recht und selten unrecht. So ist das mit uns Frauen.




  • Wieso?

    Geschrieben am Juni 13th, 2009 loics 1 Kommentar

    baregg3Regelmässig kaufe ich in Langenthal im Coop “Bäregg” ein. Mir ist schon oft aufgefallen, dass, vor allem kurz nach dem Mittagessen, überall Abfall herumliegt. Zum Teil werden ganze Joghurts an die Wand geschmissen. Einfach so. Ich weiss wer dafür verantwortlich ist. Es sind junge Leute, welche die nahe Berufsschule besuchen. Sofort stelle ich mir die Frage: “Wieso?” Liegt es an der Erziehung oder daran, dass einige junge Menschen sich in der Gruppe beweisen wollen. So quasi: “seht mal her, was für ein toller Typ ich bin!” Diese Problematik der Abfallentsorgung ist keine neue Erscheinung. Überall werden Papierchen, Zigarettenstummel, Pappbecher etc. einfach auf den Boden geschmissen, obschon ganz in der Nähe ein Abfallkübel steht. Ganz bestimmt trägt auch der übertriebene Verpackungswahn seinen Teil dazu bei. Convenience Food ist heute gefragt. Immer seltener kommt das altbewährte Tupperware-Geschirr zum Einsatz. Gut in Kunststoff verpackte Salate, Sandwiches und Getränke werden gekauft und die Verpackung muss entsorgt werden. Wenn aber zusätzlich das Essen - z.B. Joghurts oder angefressene Sandwiches - einfach an Wände, am Boden oder sogar an Fenster verschmiert werden, ist dies eine Sauerei! Mich persönlich stört es enorm, wenn Nahrungsmittel dazu benutzt werden, die Umgebung zu verschmutzen. Nahrung ist nicht zum Spielen da, sondern zum Essen!

    Und, wer muss den ganzen Dreck wegputzen? Selbstverständlich das Verkaufspersonal und nicht die Verursacher. Ich bin der Meinung, dass hier unbedingt das Verursacherprinzip angewendet werden sollte.

  • Knapper geht’s wirklich nicht….

    Geschrieben am Mai 17th, 2009 loics 1 Kommentar

    Knapper geht’s wirklich nicht mehr. Mit 50.14 % wurde die Referendumsvorlage “biometrischer Pass” angenommen. Hätte, könnte, sollte und wäre, sind schlechte Berater um diese Niederlage zu erklären.

    Es kann sein, dass die relativ tiefe Stimmbeteiligung dazu geführt hat, dass wir uns mit diesem Resultat abfinden müssen. Es ist aber reine Spekulation, jetzt zu behaupten, dass bei einer höheren Stimmbeteiligung, ein “Nein” resultiert hätte. Genauso gut könnte ein Ergebnis von 53 % Ja auf dem Tisch liegen.

    Langer Rede kurzer Sinn. Ich bin enttäuscht, dass es nicht ganz gereicht hat. Nun werden in Zukunft unserer Fingerabdrücke auf einer zentralen Datenbank gespeichert. Auch können wir unsere Identitätskarte nicht mehr bei unserer Wohngemeinde bestellen. Nein, wir müssen in eines der, vom Kanton bestimmten, Erfassungszentren reisen. Im Kanton Bern sind das: Bern, Thun, Interlaken, Langnau, Langenthal, Biel und Courtelary.

    Am 01. März 2010 wird die Übergangsfrist ablaufen. Ab diesem Datum können nur noch Pässe mit biometrischen Daten angefordert werden. Der Bundesrat kann zu einem späteren Zeitpunkt selbstständig beschliessen, ebenfalls die ID mit biometrischen Daten aufzurüsten.

    Ich reise auch gerne und bin ebenfalls dafür, dass eine möglichst hohe Sicherheit angestrebt und gewährleistet werden muss. Ich bin aber nachwievor der Meinung, dass die zentrale Datenbank zu weit führt. Eine Datenbank, die von Schengen nie gefordert wurde. Dass dieser Punkt - einer der Hauptargumente gegen den biometrischen Pass - erneut auf politischer Ebene diskutiert wird, halte ich für unwahrscheinlich. Ein Ja ist ein Ja. Die Demokratie hat gesprochen. Wäre im umgekehrten Fall auch so.

  • Mitteilungsbedürfnis?

    Geschrieben am April 24th, 2009 loics 4 Kommentare

    fragezeichen2Wenn ich durch facebook, twitter und diversen blogs hin und her springe, frage ich mich unweigerlich, wieso viele Menschen ein so grosses Mitteilungsbedürfnis entwickelt haben. Klar, ich ‘mischle’ auch kräftig mit und man könnte zu recht behaupten, dass ich mir diese Frage gefälligst selber beantworten soll. Doch ich kann mir keinen Reim darauf machen.

    Bestimmt ist es leichter, seinen ‘Ergüssen’ freien Lauf zu lassen, wenn nicht jemand vis à vis sitzt und einem dabei in die Augen sieht. Wen interessiert es schon, dass XY in die Staaten reist oder das S. L. aus L. sich soeben ab ihren Buben geärgert hat. Ich denke, dass es niemanden wirklich interessiert. Und trotzdem schreiben wir was das Zeug hält und werden dabei nicht müde.

    Natürlich gibt es auch Blogs die über einen wertvollen Inhalt verfügen. Es wird intelligent geschrieben und einige sind sogar kreative. Aber wann soll ich das Alles lesen? Dafür reicht mir die Zeit schlichtweg nicht. Ich müsste jemanden anstellen, der für mich die verschiedenen Seiten durchblättert, und mir am Abend darüber berichtet. Was würde das wohl kosten? Personalkosten sind ein nicht unwesentlicher Faktor in einem Budget. Deshalb werden so schnell Arbeitsplätze abgebaut, um wieder - wenn man Glück hat - schwarze Zahlen zu schreiben. Doch ich bin kein Unternehmen, ich müsste nur jemanden anstellen der für mich liest und mich auf dem Laufenden hält. Nein ich hab’s, ich muss jemanden engagieren, der mir den Haushalt managt - ich meine nicht den Staatshaushalt - ich rede vom Putzen, Waschen, Kochen etc. Ja, das wäre toll. Dann hätte ich genügend Zeit meinen ‘Liebsten’ zu followen wann immer ich Lust dazu hätte.

    Aber Hand auf’s Herz, würde ich, einmal angenommen ich hätte genügend Geld um mir eine Haushaltshilfe leisten zu können, wirklich meine kostbare Zeit mit blogen, twittern und facebook vertreiben? Viel lieber würde ich reisen, schön essen gehen, Kleider kaufen oder auf den Mond fliegen. Wenn das so wäre, hätte ich wirklich genügend Gründe, darüber zu schreiben. Ist also mein Leben so langweilig, dass ich krampfhaft versuche etwas besonderes daraus zu machen, in dem ich über jeden ‘Rülpser’ schreiben muss? Ich hoffe, dass das nicht die Antwort auf meine Frage ist.

  • Nein am 17.05.2009 zum Biometriezwang

    Geschrieben am März 26th, 2009 loics 4 Kommentare

    signaturbalkenJa, ich schreibe einen Blog. Manche würden behaupten, dass ich hier sehr salopp mit meinen persönlichen Daten umgehe. Sie könnten durchaus behaupten, dass es widersprüchlich sei, dass ich mich im ‘überparteilichen Komitee gegen biometrische Schweizer Pässe und Identitätskarten’ engagiere. Doch in meinem Blog bestimme immer noch ich, welche persönlichen Daten veröffentlicht werden, und nicht Bundesrat oder Parlament.
    Es gibt zwei Aspekte die zentral sind. Erstens geht es um den Datenschutz und wie weit dieser ausgereizt werden darf. Zweitens um den administrativen, respektive persönlichen Aufwand, um in den Besitz eines Passes oder einer ID zu gelangen.
    Ich stelle mir folgende Fragen: Ist es wirklich notwendig, der gesamten Schweizer-Bevölkerung Fingerabdrücke abzunehmen, inklusive Augenscanning? Wen wollen die Befürworter wirklich schützten? Was passiert mit den Daten, die auf einer zentralen Datenbank gespeichert werden? Wie und wann kann darauf zurück gegriffen werden? Weshalb besteht Bundesrat und Parlament darauf, eine Praxis einzuführen, welche die Anforderungen der EU und USA bei weitem übersteigt? Auch in den Verträgen von Schengen wird nicht verlangt, biometrische Daten auf einer Datenbank zu speichern. Auch ist nirgendwo die Rede einer biometrischen Identitätskarte.
    Wie sieht es mit den Kosten aus? Der neue Pass wird teurer. Es entstehen Mehrkosten für die Bürgerinnen. Ebenfalls kann der Pass und die Identitätskarte nicht mehr in der eigenen Wohngemeinde beantragt werden. Die Ausweise können im Kanton Bern nur noch in sieben speziellen Zentren erstellt werden.
    Wenn die Vorlage angenommen wird, verlieren wir die Freiheit selber zu entscheiden, ob wir einen Pass mit oder ohne biometrischen Daten wollen. Wir werden gezwungen, trotz Risiken und Bedenken von Fachleuten, den Pass oder die ID mit biometrischen Daten zu füttern.
    Ich will keinen Überwachungsstaat und werde deshalb am 17.05.2009 nein stimmen.

  • Banken und ihr Geheimnis

    Geschrieben am Februar 19th, 2009 loics 2 Kommentare

    bankenJa, es bröckelt, das wohl gehütete Bankgeheimnis. Wie die Fassade eines alten Hauses oder die Schönheit einer alternden Diva. Habgier, Arroganz und Dummheit eitler Banker und Besserwisser haben es geschafft, eine der letzten Festungen der Eidgenossenschaft niederzureissen . Mit dem Rücken zur Wand und dem Messer am Hals, wirklich ein ungutes Gefühl. Wer hätte das vor einer Woche noch gedacht. Doch erstaunt bin ich nicht. Die immer neuen Hiobsbotschaften der letzten Wochen liesen einem abstumpfen und hoffen, dass es nicht noch heftiger kommt. Gut ist, dass solchen überheblichen und kriminellen Machenschaften der Riegel gestossen wird. Nur zu welchem Wohl oder Unwohl? Wir werden sehen, was noch alles auf uns zukommen wird. Ich bin überzeugt, dass hier noch lange nicht das letzte Kapitel geschrieben wurde.

  • zwitscheri..do

    Geschrieben am Februar 15th, 2009 loics Keine Kommentare

    Ich hatte schon immer einen Vogel und jetzt lasse ich ihn etwas zwitschern. In der Nacht von Freitag auf Samstag habe ich begonnen zu twittern. (weder Nachtigall noch Lerche)
    Eine für mich neue Art sich kurz und bündig mitzuteilen. So nach dem Motto: “in der Kürze liegt die Würze”. Jetzt bin ich gespannt, wie sich mit twittern leben lässt. Ich finde es spannend und auch witzig. Follow me

  • Gestern Gaza, heute Langenthal!

    Geschrieben am Januar 16th, 2009 loics 4 Kommentare

    “Das Züpfen Zmorge der Firma Ammann hat bereits Tradition”. Dies die Worte von Johann Schneider-Ammann. Viele hervorragende Referenten aus Wirtschaft und Politik folgten bis Dato der Einladung nach Langenthal und überzeugten viele Zuhörer/Innen durch ihr Wissen und ihre Erfahrung.

    Heute liess uns Herr Dr. Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Roten Kreuz, an seinem Schaffen und Denken teilhaben. Mit einfachen Worten gelang es ihm, uns über die immense Arbeit, welche die 12 - 13′000 Mitarbeitenden auf der ganzen Welt tagtäglich leisten, zu informieren.
    Die grösste Herausforderung sei es, so Kellenberger, mit allen Parteien ständig im Dialog zu bleiben und dabei die maximale Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten. Nur wenn das IKRK von allen akzeptiert wird, kann es der wichtigen Aufgabe nachkommen, den hilfsbedürftigen Menschen zu helfen.

    Verantwortung und Disziplin sind wichtige Grundpfeiler, welche für die Arbeit des IKRK unerlässlich sind. “Die Menschen müssen uns Vertrauen, damit wir dort helfen können, wo sonst niemand mehr vordringt”. So Kellenberger in seinen Ausführungen.

    Das IKRK ist ein riesengrosses Unternehmen, welches 2008 mit einem Budget von ca. 1.1 Mrd. wirtschaftete. Und trotzdem liessen die Worte von Jakob Kellenberger einem spüren, dass es bei der Arbeit des IKRK um Menschen geht, welche auf Hilfe angewiesen sind. Menschen die von Armut und viel zu vielen Kriegen gebeutelt wurden und genau aus diesem Grund, grosse Unterstützung benötigen. Ich ziehe den Hut vor allen, welche sich in diese Krisengebiete wagen um Menschen zu helfen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Diesen Mut hätte ich nicht.