Politik fürs Leben
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  • Bundesratsfoto 2010

    Geschrieben am Januar 2nd, 2010 loics Keine Kommentare

    datei_bundesrat-der-schweiz-2010-e28093-wikipediaEs scheint, dass sich die politischen Berater des Bundesrats auch bei der Fotoauswahl eingemischt hätten. Gar nicht gut! Ich schlage vor, dass wir über das Bundesratsfoto 2011 eine Volksabstimmung durchführen! Gemotzt würde so oder so, dafür aber demokratisch!

  • Knapper geht’s wirklich nicht….

    Geschrieben am Mai 17th, 2009 loics 1 Kommentar

    Knapper geht’s wirklich nicht mehr. Mit 50.14 % wurde die Referendumsvorlage “biometrischer Pass” angenommen. Hätte, könnte, sollte und wäre, sind schlechte Berater um diese Niederlage zu erklären.

    Es kann sein, dass die relativ tiefe Stimmbeteiligung dazu geführt hat, dass wir uns mit diesem Resultat abfinden müssen. Es ist aber reine Spekulation, jetzt zu behaupten, dass bei einer höheren Stimmbeteiligung, ein “Nein” resultiert hätte. Genauso gut könnte ein Ergebnis von 53 % Ja auf dem Tisch liegen.

    Langer Rede kurzer Sinn. Ich bin enttäuscht, dass es nicht ganz gereicht hat. Nun werden in Zukunft unserer Fingerabdrücke auf einer zentralen Datenbank gespeichert. Auch können wir unsere Identitätskarte nicht mehr bei unserer Wohngemeinde bestellen. Nein, wir müssen in eines der, vom Kanton bestimmten, Erfassungszentren reisen. Im Kanton Bern sind das: Bern, Thun, Interlaken, Langnau, Langenthal, Biel und Courtelary.

    Am 01. März 2010 wird die Übergangsfrist ablaufen. Ab diesem Datum können nur noch Pässe mit biometrischen Daten angefordert werden. Der Bundesrat kann zu einem späteren Zeitpunkt selbstständig beschliessen, ebenfalls die ID mit biometrischen Daten aufzurüsten.

    Ich reise auch gerne und bin ebenfalls dafür, dass eine möglichst hohe Sicherheit angestrebt und gewährleistet werden muss. Ich bin aber nachwievor der Meinung, dass die zentrale Datenbank zu weit führt. Eine Datenbank, die von Schengen nie gefordert wurde. Dass dieser Punkt - einer der Hauptargumente gegen den biometrischen Pass - erneut auf politischer Ebene diskutiert wird, halte ich für unwahrscheinlich. Ein Ja ist ein Ja. Die Demokratie hat gesprochen. Wäre im umgekehrten Fall auch so.

  • Nein am 17.05.2009 zum Biometriezwang

    Geschrieben am März 26th, 2009 loics 4 Kommentare

    signaturbalkenJa, ich schreibe einen Blog. Manche würden behaupten, dass ich hier sehr salopp mit meinen persönlichen Daten umgehe. Sie könnten durchaus behaupten, dass es widersprüchlich sei, dass ich mich im ‘überparteilichen Komitee gegen biometrische Schweizer Pässe und Identitätskarten’ engagiere. Doch in meinem Blog bestimme immer noch ich, welche persönlichen Daten veröffentlicht werden, und nicht Bundesrat oder Parlament.
    Es gibt zwei Aspekte die zentral sind. Erstens geht es um den Datenschutz und wie weit dieser ausgereizt werden darf. Zweitens um den administrativen, respektive persönlichen Aufwand, um in den Besitz eines Passes oder einer ID zu gelangen.
    Ich stelle mir folgende Fragen: Ist es wirklich notwendig, der gesamten Schweizer-Bevölkerung Fingerabdrücke abzunehmen, inklusive Augenscanning? Wen wollen die Befürworter wirklich schützten? Was passiert mit den Daten, die auf einer zentralen Datenbank gespeichert werden? Wie und wann kann darauf zurück gegriffen werden? Weshalb besteht Bundesrat und Parlament darauf, eine Praxis einzuführen, welche die Anforderungen der EU und USA bei weitem übersteigt? Auch in den Verträgen von Schengen wird nicht verlangt, biometrische Daten auf einer Datenbank zu speichern. Auch ist nirgendwo die Rede einer biometrischen Identitätskarte.
    Wie sieht es mit den Kosten aus? Der neue Pass wird teurer. Es entstehen Mehrkosten für die Bürgerinnen. Ebenfalls kann der Pass und die Identitätskarte nicht mehr in der eigenen Wohngemeinde beantragt werden. Die Ausweise können im Kanton Bern nur noch in sieben speziellen Zentren erstellt werden.
    Wenn die Vorlage angenommen wird, verlieren wir die Freiheit selber zu entscheiden, ob wir einen Pass mit oder ohne biometrischen Daten wollen. Wir werden gezwungen, trotz Risiken und Bedenken von Fachleuten, den Pass oder die ID mit biometrischen Daten zu füttern.
    Ich will keinen Überwachungsstaat und werde deshalb am 17.05.2009 nein stimmen.

  • Banken und ihr Geheimnis

    Geschrieben am Februar 19th, 2009 loics 2 Kommentare

    bankenJa, es bröckelt, das wohl gehütete Bankgeheimnis. Wie die Fassade eines alten Hauses oder die Schönheit einer alternden Diva. Habgier, Arroganz und Dummheit eitler Banker und Besserwisser haben es geschafft, eine der letzten Festungen der Eidgenossenschaft niederzureissen . Mit dem Rücken zur Wand und dem Messer am Hals, wirklich ein ungutes Gefühl. Wer hätte das vor einer Woche noch gedacht. Doch erstaunt bin ich nicht. Die immer neuen Hiobsbotschaften der letzten Wochen liesen einem abstumpfen und hoffen, dass es nicht noch heftiger kommt. Gut ist, dass solchen überheblichen und kriminellen Machenschaften der Riegel gestossen wird. Nur zu welchem Wohl oder Unwohl? Wir werden sehen, was noch alles auf uns zukommen wird. Ich bin überzeugt, dass hier noch lange nicht das letzte Kapitel geschrieben wurde.

  • Gestern Gaza, heute Langenthal!

    Geschrieben am Januar 16th, 2009 loics 4 Kommentare

    “Das Züpfen Zmorge der Firma Ammann hat bereits Tradition”. Dies die Worte von Johann Schneider-Ammann. Viele hervorragende Referenten aus Wirtschaft und Politik folgten bis Dato der Einladung nach Langenthal und überzeugten viele Zuhörer/Innen durch ihr Wissen und ihre Erfahrung.

    Heute liess uns Herr Dr. Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Roten Kreuz, an seinem Schaffen und Denken teilhaben. Mit einfachen Worten gelang es ihm, uns über die immense Arbeit, welche die 12 - 13′000 Mitarbeitenden auf der ganzen Welt tagtäglich leisten, zu informieren.
    Die grösste Herausforderung sei es, so Kellenberger, mit allen Parteien ständig im Dialog zu bleiben und dabei die maximale Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten. Nur wenn das IKRK von allen akzeptiert wird, kann es der wichtigen Aufgabe nachkommen, den hilfsbedürftigen Menschen zu helfen.

    Verantwortung und Disziplin sind wichtige Grundpfeiler, welche für die Arbeit des IKRK unerlässlich sind. “Die Menschen müssen uns Vertrauen, damit wir dort helfen können, wo sonst niemand mehr vordringt”. So Kellenberger in seinen Ausführungen.

    Das IKRK ist ein riesengrosses Unternehmen, welches 2008 mit einem Budget von ca. 1.1 Mrd. wirtschaftete. Und trotzdem liessen die Worte von Jakob Kellenberger einem spüren, dass es bei der Arbeit des IKRK um Menschen geht, welche auf Hilfe angewiesen sind. Menschen die von Armut und viel zu vielen Kriegen gebeutelt wurden und genau aus diesem Grund, grosse Unterstützung benötigen. Ich ziehe den Hut vor allen, welche sich in diese Krisengebiete wagen um Menschen zu helfen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Diesen Mut hätte ich nicht.

  • Gastblog: “Long live Obama!”

    Geschrieben am November 6th, 2008 loics Keine Kommentare

    Gastbeitrag von Barbara Fries Anders, Lansing, Michigan Staat, USA

    Das Warten ist auch bei uns in Amerika vorbei! Endlich wissen wir, dass Obama gewonnen hat.
    Es war unglaublich, wie viele Leute zum Stimmen antraten. Ich musste zum Glueck nicht lange warten bis ich meine Wahl machen konnte. Wir mussten noch andere Politiker, Richter (Senat, lokal, Kongress), Referendums, etc. waehlen. Ich glaube, dass die Amerikaner dieses Mal die richtige Entscheidung machten und mit Barack Obama den besseren Kandidaten als President waehlten. Sein Wahlkampf war eine der best organisierten und er hatte ausgezeichnete Wahlkampfleiter an seiner Seite.Seine Unterstuetzer spendeten ca. 600 Millionen Dollars und unzaehlige Freiwillige gingen von Tuer zu Tuer. Wir hatten auch ein Obama/Biden Schild im Garten.
    Er hat die Faehigkeit die Amerikaner zusammen zu bringen, intelligente Kabinetmitglieder zu waehlen und den Respekt Amerika’s in der Welt wieder herzustellen!
    Er ist ein ausgezeichneter Kommunikator und man schlaeft bei seinen Reden nicht ein, im Gegenteil, es ist interessant ihm zu zuhoeren. Ben und ich blieben am Dienstag auf bis wir seine Rede in Chicago hoerten. Es war “amazing” wie viele Leute (Schwarz, Weiss, Alt, Jung) auf ihn warteten (ca. 125′000) und wenn er sprach blieb kein Auge trocken. Wie er schon von Anfang sagte, kann er Amerika nicht alleine und von heute auf morgen aendern. Es wird uns alle dazu brauchen unser Land auf einen besseren Weg zu fuehren. Was mich von Anfang an an ihm imponierte, war sein Background. Er war nicht in eine reiche, einflussreiche Familie hineingeboren, sondern erreichte sein Erfolg mit seiner Intelligenz, harter Arbeit, gab nicht auf, sorgte sich um seine Mitmenschen und last but not least mit seinem Glauben an Gott. Er hat eine wunderbare Ehefrau und zwei junge Toechter, die er ueber alles liebt.

    Nach 8 langen Jahren kann ich wieder stolz auf unseren Presidenten und seine Familie sein! Long live Obama!

  • Ambassadorenstadt…?

    Geschrieben am Oktober 7th, 2008 loics Keine Kommentare

    Das Langenthaler Tagblatt hat allen Kandidierenden für den Langenthaler Gemeinderat dieselben vier Fragen gestellt. Hier meine Antworten.
    1. Solothurn nennt sich “Ambassadorenstadt”. Welchen Übernamen würden Sie Langenthal geben?
    Langenthal ist für mich Heimat. Hier treffe ich meine Freunde und Bekannten. Hier lebt meine Familie. Hier bin ich aufgewachsen. Langenthal hat bekannte Unternehmen, welche sich im internationalen Markt behaupten. Langenthal bietet vielen Menschen Arbeit und guten Wohnraum. Wenn ich Langenthal in einem Wort zusammenfassen soll, würde ich mich für den Namen: „Lebensstadt“ entscheiden.
    2. An welche drei Orte würden Sie einen Touristen führen, um ihm zu zeigen, was Langenthal ausmacht?
    Zuerst geht es in unsere schöne Badi. Ein wichtiger Treffpunkt und Erholungsraum für Jung und Alt.
    Als leidenschaftliche Fasnächtlerin, darf auch ein Besuch an der Langenthaler Fasnacht nicht fehlen. Ein wichtiges Stück Langenthaler Kultur.
    Um sich einen Überblick über Langenthal zu verschaffen, lade ich die Besucherin zu uns nach Hause an den Brunnenrain ein. Dort kann sie, bei gutem Essen, den Blick über Langenthal schweifen lassen. Hier spürt Mann und Frau was Langenthal, für mich und viele Menschen die hier wohnen, ausmacht.
    3. Was würde der Autobahnzubringer Oberaargau der Stadt Langenthal bringen?
    Vor allem Mehrverkehr. Gemäss der kantonalen Beurteilung der Variante West bedeutet dies auf der Achse Bützbergstrasse / Ringstrasse pro Tag durchschnittlich zusätzliche 750 Verkehrsbewegungen. Ich bin der Meinung, dass man Langenthal diesen Mehrverkehr nicht zumuten soll.
    4. Der Gemeinderat hat im Investitionsplan 2009 eine Million Franken vorgesehen für die Umgestaltung der Oberen Marktgasse. Wie würden Sie die Obere Marktgasse umgestalten?
    Ich würde, wie in den bestehenden Plänen vorgesehen, die Trottoirs verbreitern. Ein wichtiger Punkt für mich ist eine behindertengerechte Umgestaltung.
    Die Strassenpflästerung muss, wie beim Chrämerhuus, über die Mittelstrasse bis zum Löwen weitergezogen werden. Wünschenswert sind zudem bauliche Massnahmen, welche die Einfahrt in die obere Marktgasse in den Sperrzeiten (nach dem morgendlichen Güterumschlag) unterbindet. Gleichzeitig ist es wichtig, den Fokus auf das gesamte Strassenkreuz Manor-Coop und Löwen-Chrämerhuus zu richten. Zusätzliche verkehrsberuhigende Massnahmen auf diesem Strassenkreuz, wirken sich positiv auf die Ortsgestaltung und die Lebensqualität aus.

  • Ab ins Exil …

    Geschrieben am September 18th, 2008 loics Keine Kommentare

     respektive in die Ferien auf Elba. Übrigens, schon andere grosse Politiker vor mir besuchten diese Insel ;-)
    Klar ist es beinahe unverantwortlich so kurz vor dem entscheidenden Wahlwochende in die Ferien zu vereisen, und das politische Feld meinen Mitbewerberinnen kampflos zu überlassen. Aber wie lautet mein Motto - Politik fürs Leben - und zum Leben gehören, ganz wichtig, auch Familienferien, den Familien sind unsere Zukunft  und diese müssen sich von Zeit zu Zeit auch erholen.

    Vorausgesetzt ich finde ein offenes WLAN oder ein Internetcafé werdet ihr auch in den nächsten zwei Wochen von mir hören, ansonsten wünsche ich euch und mir schöne Herbstferien.

    PS: Da es zu dieser Jahreszeit auf Elba nur so von Langenthalern wimmelt, lade ich natürlich alle potentiellen Wählerinnen und Wähler zu einem oder auch zwei Gläsern Wein in unser Appartement in Capoliveri ein. Hier geht’s lang:

    Unser Apartment in Capoliveri

  • Wahlwerbung auf Google, einmal etwas anders…

    Geschrieben am September 11th, 2008 loics Keine Kommentare


    …so stand es heute in der Bernerzeitung.

  • Atomkraft? Nein Danke

    Geschrieben am Juni 15th, 2008 loics 9 Kommentare

    Eigentlich könnte es mir ja egal sein, wenn ein weiteres Atomkraftwerk geplant respektive gebaut wird. Bis ein neues AKW bewilligt und in Betrieb genommen werden kann, vergehen ca. 18 Jahre. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich doch schon ein paar Jährchen auf dem “Buckel”.
    Es ist mir aber nicht egal! Solange die Entsorgung der radioaktiven Abfälle nicht geklärt ist, bin ich gegen den Bau von neuen Atomkraftwerken. Wir können es uns nicht erlauben kommenden Generationen eine verseuchte Umwelt zu hinterlassen. Ich bin mir dessen bewusst, dass wir für unser tägliches Leben Strom benötigen und diesen auch irgendwie produzieren müssen. Wir sind heute aber in der Lage, auf alternative Energie auszuweichen. Wieso passiert in diese Richtung zu wenig? Mit Sonne, Wind und Wasser könnten wir heute unproblematisch Strom produzieren, welcher unseren täglichen Bedarf abdecken würde. Wir müssen uns auch über unseren eigenen Verbrauch Gedanken machen. Jedes einzelne von uns kann Strom sparen und vernünftig damit umgehen. Wir müssen umdenken, damit wir in Zukunft mit erneuerbarer Energie unseren Stromverbrauch abdecken können.