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Mein Vater
Geschrieben am Dezember 19th, 2009 6 Kommentare
Mein Vater ist 1925 in Triengen/LU geboren. Er hat mir einmal erzählt, dass er bei der Geburt so klein und fein gewesen sei, dass man fast durch ihn hindurch gesehen hätte. Es hätte wohl nicht erstaunt, wäre er als Kleinkind gestorben. Doch er hat es geschafft, trotz schwierigen Verhältnissen, gross zu werden und sich etwas im Leben aufzubauen. Er hat immer an sich gearbeitet und nie locker gelassen.Schon im Vorschulalter lebte er länger Zeit in Lausanne bei seiner Patin. Die Eltern waren wohl, oft aus finanzieller Sicht froh, dass ihre Söhne, deren vier, in der Waadt eine zweite Heimat bekamen. Mein Vater wuchs zweisprachig auf. Oft habe ich mir gewünscht, auch so fliessend Französisch zu sprechen wie er. Doch dieses Talent konnte ich leider nicht von ihm erben. Später als junger Mann lebte und arbeitete er längere Zeit in Paris. Auch Englisch konnte er problemlos sprechen. Diese Sprache erlernte er in der Schule und später lebte er auch einige Zeit in London um die Sprache zu vertiefen. So lange ich ihn kannte, hat er nur englische Bücher gelesen.
Er liebte den Kontakt mit Menschen. Er ging offen auf sie zu und scheute sich nicht, auch Unbekannte anzusprechen. Er war ein Macher. Das hat er auch mit seinen Brüdern bewiesen, als sie gemeinsam den Schlittschuhclub Langenthal gründeten.
Mein Vater war ein guter und leidenschaftlicher Fussballspieler. Noch mit sechzig stand er ab und zu als Spieler auf dem Platz. Zwischendurch nahm er uns Mädchen mit zu Länderspielen ins Wankdorf.
Da wir uns in gewissen Dingen ähnlich waren, hatte ich mit ihm oft Differenzen. Vor allem als Teenager, schaffte ich es immer wieder, ihn zur Weissglut zu bringen. Da traf Herr und Fräulein Stur aufeinander und dieser Umstand war nicht sehr förderlich.
Mein Vater lebt noch, doch das was ihn als Mensch ausgemacht hat, ist beinahe erloschen. Das einzige was geblieben ist und das rührt mein Herz, ist seine Freundlichkeit und liebe Art. Während seiner ganzen langen Krankheit, die ihm Stück für Stück seiner Persönlichkeit geraubt hat, hat er nie reklamiert oder wurde böse.
Jetzt ist er seit zwei Monaten im Pflegeheim. Meine Mutter, die ihn bis zu diesem Zeitpunkt gepflegt hat, konnte diese schwere Aufgabe nicht mehr leisten. Ein Wunder, dass sie das so lange und mit viel Geduld mitgetragen hat.
Es ist nicht einfach einem Menschen, den man liebt, beim Zerfall zuzusehen. Ihn zu sehen, wie er in seinem Rollstuhl sitzt und seinen Kopf nicht mehr heben kann, nicht zu wissen, ober er einem noch wahr nimmt, wenn man ihm die Hand hält.
Mein Vater lebt! Und wenn er tot ist, wird er in meinen Gedanken weiterleben. Ich hoffe, dass er bald den Dauerplatz, den ich für ihn in meinem Herzen reserviert habe, einnehmen kann.
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Ab ins Exil …
Geschrieben am September 18th, 2008 Keine Kommentare
respektive in die Ferien auf Elba. Übrigens, schon andere grosse Politiker vor mir besuchten diese Insel 
Klar ist es beinahe unverantwortlich so kurz vor dem entscheidenden Wahlwochende in die Ferien zu vereisen, und das politische Feld meinen Mitbewerberinnen kampflos zu überlassen. Aber wie lautet mein Motto - Politik fürs Leben - und zum Leben gehören, ganz wichtig, auch Familienferien, den Familien sind unsere Zukunft und diese müssen sich von Zeit zu Zeit auch erholen.Vorausgesetzt ich finde ein offenes WLAN oder ein Internetcafé werdet ihr auch in den nächsten zwei Wochen von mir hören, ansonsten wünsche ich euch und mir schöne Herbstferien.
PS: Da es zu dieser Jahreszeit auf Elba nur so von Langenthalern wimmelt, lade ich natürlich alle potentiellen Wählerinnen und Wähler zu einem oder auch zwei Gläsern Wein in unser Appartement in Capoliveri ein. Hier geht’s lang:
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Freier Fall über dem Rütli…
Geschrieben am August 1st, 2008 Keine Kommentare
Mir wurde es schlecht über dem Rütli. Nein, nein, nicht weil ich keine Patriotin bin, sondern weil mir die Höhe Mühe machte. Dem Fotografen - in diesem Fall Roli - und den Buben bereitete dieser extreme Abhang keine grossen Probleme. Ich wünsche allen einen schönen 1. August 2008. -
Beach-Soccer an der Lenk
Geschrieben am Juli 7th, 2008 Keine Kommentare
Einige fragen sich vielleicht, weshalb auf meiner Titelseite der Slogan “Politik fürs Leben” steht, wenn ich oft über Fussball und andere Themen schreibe. Mein Leben ist vielschichtig und beinhaltet Vieles was mir am Herzen liegt. Ein wichtiger Teil ist meine Familie, mit der ich dieses Wochenende an der Lenk verbringen konnte. Für einige ist Lenk ein Heimat- oder Wohnort, andere schätzen den Ort als Feriendestination und wieder für andere ist es ein Austragungsort für Beach-Soccer. Und genau an diesem Beach-Soccer Turnier war Roli Kommentator. In der austragungsfreien Zeit, liesen wir uns mit der Gondelbahn aufs “Leiterli” transportieren und wanderten mit unseren Jungs den Murmeliweg hinunter ins Tal. Am Nachmittag genossen Niklas, Jannes und ich die hübsche kleine Badi. Alles in allem ein gelungenes Wochenende. Ach ja, das Preisgeld von € 2500.– konnte sich die junge Basler Mannschaft “BSC-Scorpions” abholen. An dieser Stelle noch einmal herzliche Gratulation.
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Familien-Fanmeile in Schoren
Geschrieben am Juni 7th, 2008 Keine Kommentare
Die Vorfreude war gross. Bei Chips, Sirup, Bier und Wein stimmten wir uns auf das kommende Spiel ein. Leider hat es die Schweizermannschaft nicht geschafft die guten Torchancen umzusetzen. Wir hoffen auf das nächste Spiel am Mittwoch und dass sich Alex Frei nicht zu schwer verletzt hat. Die Familien-Fanmeile in Schoren wird so oder so wieder geöffnet sein. Hopp Schwiiz! -
I did it late, but i did it!
Geschrieben am Juni 6th, 2008 Keine Kommentare -
Prüfungsangst: Sorgen einer Mutter
Geschrieben am März 27th, 2008 3 Kommentare
Heute hatte Niklas seine Karateprüfung (oranger Gurt / 7. Kyu). Damit er die Herausforderung bewältigen konnte, hat er seit letzter Woche jeden Tag zweimal die erforderlichen Katas geübt. Ich versuchte ihn zu motivieren und zu unterstützen. Gestern Abend fragte mich Niklas, was eigentlich passiert, wenn er die Prüfung nicht besteht. Meine Antwort: “Nichts passiert, ausser dass du enttäuscht sein wirst”.
Den ganzen Tag habe ich an daran gedacht, wie es ihm wohl ergehen wird. Natürlich wusste ich, dass er es kann, doch mit Prüfungen ist es so eine Sache. Inzwischen ist es unklar, wer sich mehr Sorgen gemacht hat, er oder ich?
Auf jedenfall habe ich wieder gemerkt wie wichtig es ist, dass wir Eltern den Kindern die nötige Unterstützung geben und ihnen immer das Gefühl geben, dass wir zu ihnen stehen. Das Resultat spielt dabei nicht immer eine Rolle, der Einsatz ist wichtig. Ob sich Niklas den Lohn für seine Bemühungen abholen kann, kommt nächste Woche aus. Wir sind gespannt.
PS: Wer sehen möchte, was in dieser Prüfung gezeigt werden sollte, sei auf diese kleine Stilstudie verwiesen:











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