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Wolken
Geschrieben am Januar 18th, 2010 1 Kommentar
Ich möchte so leicht sein, dass ich mich auf eine Wolke setzten könnte, um mit ihr dorthin zu reisen, wohin uns der Wind trägt. -
Geburt / Sterben
Geschrieben am Januar 12th, 2010 6 Kommentare
Ich bin Mutter, ich weiss was es heisst ein Kind zur Welt zu bringen. Eine Geburt kann kurz oder lange dauern. Sie ist immer schmerzhaft. Und genau gleich verabschieden wir uns wieder von dieser Welt. Das Sterben kann kurz sein oder sich lange dahin ziehen. Wir können es uns nicht aussuchen. Jeder Mensch wird geboren und stirbt auf seine Art. Was zählt sind die Jahre dazwischen. Und dafür sind wir zum grössten Teil selber verantwortlich. Machen wir unsere Leben lebenswert oder wählen wir den Weg der Anklage und Verzweiflung?Mein Vater hat sein Leben lang gekämpft, dass sein, und das Leben seiner Liebsten, lebenswert ist und dafür bin ich ihm dankbar. So wie er vor 85-ig Jahren den Eintritt in diese Welt geschafft hat, hat er den Übertritt in eine andere Welt überwunden. Er wurde eingeladen und erwartet. Er hat die Einladung gestern um 23h35 angenommen.
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Lebensschiff!
Geschrieben am Januar 8th, 2010 1 Kommentar
Mitten im Leben, das Lebensschiff hat, nach turbulenten Hochseefahrten, seinen Kurs auf einen ruhigen Hafen angesteuert. Das Schiff ist voll gepackt mit Erfahrung, Wissen, Freude, Liebe, Trauer, Schmerz, Erinnerungen und was man alles sonst so im Leben mitbekommt. Leider hat sich zur Zeit Kapitän Ego ans Steuer gesetzt und schlägt einen neuen Kurs an. Die See wird plötzlich wieder rauer und das Schiff läuft Gefahr zu kentern. Ego ist fest davon überzeugt, dass mit einem erneuten Kurswechsel, weitere wichtige Schätze an Bord genommen werden könnten. Mal schauen, wo die Reise hinführt. Auf jeden Fall nicht in den Hafen. Das Leben hat noch einiges vor. -
Gedanken
Geschrieben am Januar 7th, 2010 Keine Kommentare
Gedanken, wenn sie vorbeihuschen und ins Leben pfuschen. Wenn sie leicht, wie Federn, sich in unserem Kopf bewegen und bei jedem Schritt daran erinnern, dass wir kitzlig und verführbar sind, dann sind sie schlimm.Gedanken, wenn sie uns im Vorwärts gehen zurück werfen, uns nicht gehen lassen, dort wo es sicher ist. Wenn wir gefangen in ihnen bereit sind unsere Seele zu verkaufen und uns an ihnen besaufen, dann sind sie schlimm.
Gedanken, wenn sie sich setzen ohne zu fragen und so tun als ob sie Gast sind und sich benehmen, dass es weh tut. Wenn sie furzen und rülpsen und sich dabei nichts denken, dann sind sie schlimm.
Wenn Gedanken, die dich nichts anderes denken lassen als, dass die Gedanken die dich gefangen halten, sich endlich verpissen und sie dorthin gehen sollen wo der Pfeffer wächst, dann musst du dich ihnen stellen, dann ist es soweit, dass sie dich verbrennen mit Haut und Haar bis nichts mehr übrig bleibt.
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Eine Reise
Geschrieben am Januar 4th, 2010 2 Kommentare
Nur einmal so gefragt, würden Sie eine Reise antreten, von der Sie wissen, dass sie am Ende mit einer Tragödie endet? “Bestimmt nicht!” Das wäre die normale Antwort auf diese so einfache Frage.Gehen wir aber einmal davon aus, dass die Reise, auf die Sie gehen, eine Vielzahl an Abenteuern zu bieten hätte - so stünde es auf jeden Fall im farbigen Reise-Prospekt. Sie würden Dinge erleben, von denen Sie bis anhin nur geträumt haben. Erlebnisse, die jede Faser Ihres Körpers erfassen würden, eine Reise, die Ihnen eine Unmenge an Erfahrungen bringen würde, eine Reise, die einmalig wäre. Ihnen würden Dinge gezeigt und näher geführt, die sonst niemand vor Ihnen zu Gesicht bekommen hat. Sie wären die erste Person, seit es Menschen gibt, die solches Erleben dürfte.
Die Reise hat aber einen grossen Hacken, wenn Sie zurückkehren, wäre nichts mehr beim Alten. Niemand würde Sie erkennen. Sie wären heimatlos, dort wo früher Ihre Heimat war. Niemand würde Ihre Erlebnisse mit Ihnen teilen wollen. Nur Sie allein müssten mit Ihrer Geschichte leben.
Wie würden Sie sich entscheiden?
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Bundesratsfoto 2010
Geschrieben am Januar 2nd, 2010 Keine Kommentare
Es scheint, dass sich die politischen Berater des Bundesrats auch bei der Fotoauswahl eingemischt hätten. Gar nicht gut! Ich schlage vor, dass wir über das Bundesratsfoto 2011 eine Volksabstimmung durchführen! Gemotzt würde so oder so, dafür aber demokratisch! -
Oh Tannenbaum
Geschrieben am Januar 1st, 2010 4 Kommentare
Ach wie war die Freude gross, als wir den Weihnachtsbaum gekauft hatten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis wir ihn schmücken konnten. Kinder sind schon früh konditioniert; geschmückter Weihnachtsbaum = Geschenke!Und was ist heute? Ich habe den Baum entschmückt. Niemand war da, um mir zu helfen. - Nicht, dass ich mich beklagen will, nein, ich liebe es, Dinge für mich alleine zu tun, ohne dass mir ständig jemand auf den Füssen herum steht. - Nein es war vielmehr die Erkenntnis, dass etwas nur so lange interessant ist, bis man es definitiv hat. Wir stören uns an den Kindern, die, kaum haben sie ein Geschenk ausgepackt, zum nächsten hetzen. Sind wir Erwachsene nicht genau gleich? Wir streben etwas an, wir wollen etwas um jeden Preis und wenn wir es haben, merken wir, dass es einem doch nicht so befriedigt, wie man es sich erhofft hat.
Mir geht es auf jeden Fall so. Ich bin auch eine von denen, die immer dem nachweint, dass nicht da ist. Eine ganz schlechte Angewohnheit, die mich nervt. Ich war schon als Kind so. Ich konnte manchmal so lange quengeln, bis ich es bekam.
Ich nehme mir selten bis nie Vorsätze, weil sie nur dazu da sind, um sie zu brechen. Aber was mein Verlangen nach “Neuem” anbelangt, muss ich unbedingt über die Bücher! Es ist sicher gut, wenn man neues ausprobieren will, aber man muss sich immer wieder die Frage stellen, zu welchem Preis es etwas gibt.
In diesem Sinn, ein Frohe Neues Jahr!




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