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Gestern Gaza, heute Langenthal!
Geschrieben am Januar 16th, 2009 4 Kommentare
“Das Züpfen Zmorge der Firma Ammann hat bereits Tradition”. Dies die Worte von Johann Schneider-Ammann. Viele hervorragende Referenten aus Wirtschaft und Politik folgten bis Dato der Einladung nach Langenthal und überzeugten viele Zuhörer/Innen durch ihr Wissen und ihre Erfahrung.Heute liess uns Herr Dr. Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Roten Kreuz, an seinem Schaffen und Denken teilhaben. Mit einfachen Worten gelang es ihm, uns über die immense Arbeit, welche die 12 - 13′000 Mitarbeitenden auf der ganzen Welt tagtäglich leisten, zu informieren.
Die grösste Herausforderung sei es, so Kellenberger, mit allen Parteien ständig im Dialog zu bleiben und dabei die maximale Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten. Nur wenn das IKRK von allen akzeptiert wird, kann es der wichtigen Aufgabe nachkommen, den hilfsbedürftigen Menschen zu helfen.Verantwortung und Disziplin sind wichtige Grundpfeiler, welche für die Arbeit des IKRK unerlässlich sind. “Die Menschen müssen uns Vertrauen, damit wir dort helfen können, wo sonst niemand mehr vordringt”. So Kellenberger in seinen Ausführungen.
Das IKRK ist ein riesengrosses Unternehmen, welches 2008 mit einem Budget von ca. 1.1 Mrd. wirtschaftete. Und trotzdem liessen die Worte von Jakob Kellenberger einem spüren, dass es bei der Arbeit des IKRK um Menschen geht, welche auf Hilfe angewiesen sind. Menschen die von Armut und viel zu vielen Kriegen gebeutelt wurden und genau aus diesem Grund, grosse Unterstützung benötigen. Ich ziehe den Hut vor allen, welche sich in diese Krisengebiete wagen um Menschen zu helfen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Diesen Mut hätte ich nicht.
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Jetzt oder nie!
Geschrieben am Januar 1st, 2009 1 Kommentar
Es ist wahr, ich habe schon lange nichts mehr geschrieben. Ich hatte einfach keine Lust und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch jetzt Mühe, mich aufs Schreiben zu konzentrieren.Ich weiss aber genau, wenn ich heute nichts schreibe, werde ich nie wieder damit beginnen. Ich frage mich oft, was die, welche eventuell meinen Blog besuchen, von mir lesen möchten. Alles Wichtige, was auf der Welt passiert, wird von anderen sofort veröffentlicht und kommentiert. Muss ich nun wirklich auch noch meinen Senf dazu abgeben, ob nun Ueli oder sonst wer in den BR gewählt wird?
Vielleicht möchten die Leserinnen etwas aus meinem Leben erfahren. Doch was ist da so spannend?
Das vergangene Jahr war für mich persönlich spannend, erfolgreich, schwierig, faszinierend, gefährlich, verführerisch, lerreich, tiefgründig und ganz bestimmt nicht langweilig. Ein Jahr also, das so einiges zu bieten hatte. Ich habe gelernt, dass man - obschon man sich im sichern Hafen wähnt - plötzlich aus heiterem Himmel in eine Situation geraten kann, welche das sichere Lebensboot ins schwanken bringt. Es tauchen Fragen auf, auf die man auf die Schnelle nicht die passende Antwort findet. Genau solche unerwartet Situation fordern und lassen es nicht zu, das geführte Leben als Selbstverständlichkeit hin zu nehmen.
In diesem Sinn wünsche ich allen ein spannendes und erfülltes 2009. Im Bewusstsein, dass nichts selbstverständlich ist, sondern durch unser Schaffen und Handeln, geprägt wird.




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