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Hochzeitstag auf irisch
Geschrieben am November 22nd, 2008 Keine Kommentare
Wir feierten unsern Hochzeitstag in der Alten Mühle zu Langenthal. Ein besonderer Leckerbissen stand auf dem “uftischete-Programm”. Die Irisch-Band “An Lar” (irisch für “das Zentrum”) verzauberte die Anwesenden mit ihren irischen Weisen und Klängen.Nebst dem musikalischen Ausflug nach Irland, lernten wir die Behördemitglieder der Gemeinde Zell/LU kennen. Die Unterhaltung mit dem Gemeindepräsident Jürg Kählin (s. Bild) und dem Gemeindeschreiber Beat Häfliger, war äusserst interessant und anregend.
Ich bin dafür, dass solche überkantonale Gespräche vermehrt stattfinden sollten. -
Christoph Blocher, ja oder nein?…
Geschrieben am November 15th, 2008 6 Kommentare
Ach wie satt ich dieses Thema langsam habe. Soll Christoph Blocher zurück in den Bundesrat, ja oder nein? Haben die Zeitungen, Fernsehsender und Parteien sonst nichts anderes zu berichten?
Meine Meinung ist, dass die SVP genügend andere Kandidaten hätte auf die sie zurückgreifen könnte. Lassen wir doch die SVP einmal in Ruhe ihre Kandidaten zusammenstellen. Die Bundeshaus-Fraktionen werden die vorgeschlagenen Kandidierenden in einer Fragerunde auf Herz und Nieren prüfen. Und danach werden sie ihre Wahl treffen. Es hat doch im Vorfeld keinen Sinn, zu meinen, aus einem SVP Mitglied ein CVP oder SP Anhänger zu machen. Ich persönlich erwarte auch, dass meine SP Vertreter ihrer Linie treu bleiben und nicht wegen einer Bundesratswahl wie ein Fähnlein im Wind hin und her flattern. Im Bundesrat sind Persönlichkeiten gefragt, welche ihrer Linie treu bleiben und es trotzdem schaffen Kompromisse einzugehen. Das ist oft viel verlangt. Es hat aber auch noch nie jemand behauptet, dass Bundesrat oder Bundesrätin zu sein, ein Honigschlecken sei.
Ich für meinen Teil, lasse mich überraschen, wen die SVP ins Rennen schickt. Am 27.11.2008 wissen wir mehr. -
On tour am Designers Saturday
Geschrieben am November 8th, 2008 Keine KommentareAktuell bei Ruckstuhl …
Nun im Girsberger
Glas Trösch
Création Baumann
Hector Egger
Müde
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Gastblog: “Long live Obama!”
Geschrieben am November 6th, 2008 Keine Kommentare
Gastbeitrag von Barbara Fries Anders, Lansing, Michigan Staat, USADas Warten ist auch bei uns in Amerika vorbei! Endlich wissen wir, dass Obama gewonnen hat.
Es war unglaublich, wie viele Leute zum Stimmen antraten. Ich musste zum Glueck nicht lange warten bis ich meine Wahl machen konnte. Wir mussten noch andere Politiker, Richter (Senat, lokal, Kongress), Referendums, etc. waehlen. Ich glaube, dass die Amerikaner dieses Mal die richtige Entscheidung machten und mit Barack Obama den besseren Kandidaten als President waehlten. Sein Wahlkampf war eine der best organisierten und er hatte ausgezeichnete Wahlkampfleiter an seiner Seite.Seine Unterstuetzer spendeten ca. 600 Millionen Dollars und unzaehlige Freiwillige gingen von Tuer zu Tuer. Wir hatten auch ein Obama/Biden Schild im Garten.
Er hat die Faehigkeit die Amerikaner zusammen zu bringen, intelligente Kabinetmitglieder zu waehlen und den Respekt Amerika’s in der Welt wieder herzustellen!
Er ist ein ausgezeichneter Kommunikator und man schlaeft bei seinen Reden nicht ein, im Gegenteil, es ist interessant ihm zu zuhoeren. Ben und ich blieben am Dienstag auf bis wir seine Rede in Chicago hoerten. Es war “amazing” wie viele Leute (Schwarz, Weiss, Alt, Jung) auf ihn warteten (ca. 125′000) und wenn er sprach blieb kein Auge trocken. Wie er schon von Anfang sagte, kann er Amerika nicht alleine und von heute auf morgen aendern. Es wird uns alle dazu brauchen unser Land auf einen besseren Weg zu fuehren. Was mich von Anfang an an ihm imponierte, war sein Background. Er war nicht in eine reiche, einflussreiche Familie hineingeboren, sondern erreichte sein Erfolg mit seiner Intelligenz, harter Arbeit, gab nicht auf, sorgte sich um seine Mitmenschen und last but not least mit seinem Glauben an Gott. Er hat eine wunderbare Ehefrau und zwei junge Toechter, die er ueber alles liebt.Nach 8 langen Jahren kann ich wieder stolz auf unseren Presidenten und seine Familie sein! Long live Obama!
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Podium in Langenthal zur Initiative “für ein flexibles AHV-Alter”
Geschrieben am November 4th, 2008 Keine Kommentare
Heute kreuzten die beiden Nationalräte, Paul Rechsteiner (SP) und Johann N. Schneider-Ammann (FDP), zum Thema Initiative “für ein flexibles AHV-Alter” die Klingen. Zwischendurch hatte ich aber eher den Eindruck, dass die Klingen bereits etwas stumpf waren. Ziel der Inititative ist, dass eine Frühpensionierung auch für Menschen mit einem tieferen Einkommen möglich ist, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Dies würde nur für ArbeitnehmerInnen mit einem Jahreseinkommen von CHF 120′000.00 und tiefer gelten.
Für mich persönlich ist es wichtig, dass Frauen eine frühzeitige Pensionierung ohne Rentenkürzung ins Auge fassen können. Frauen verdienen nach wie vor bis zu 19 % weniger als Männer im selben Beruf. Frauen leisten, nebst ihrem beruflichen Engagement, wichtige Aufgaben innerhalb der Familie und der Gesellschaft. Sei es bei der Kindererziehung bis hin zur Pflege ihrer gebrechlichen Eltern oder Ehepartnern. Trotz diesen zusätzlichen Arbeiten, welche kein Einkommen generieren, mussten wir Frauen bei der letzten AHV-Revison die Erhöhung des Rentenalters auf 64 Jahre mit tragen. Mit dem Versprechen auf die Einführung des flexiblen Rentenalters. Dieses Versprechen steht seit 15 Jahren im Raum, wurde aber bis heute nicht eingelöst.
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Vergangenheit
Geschrieben am November 2nd, 2008 3 Kommentare
Die Wahlen gehören seit einer Woche der Vergangenheit an. Es wurde viel berechnet und analysiert. Ich gebe offen zu, dass Zahlen nicht so mein Ding sind. Bereits als Kind hatte ich meine liebe Mühe damit.
Wenn ich im Allgemeinen an die Vergangenheit denke, vor allem beim Beobachten meiner Kinder, erinnere ich mich oft an meine eigene Kindheit.
Ich bin 1965 geboren. Zu diesem Zeitpunkt wohnten meine Eltern, mit meinen zwei älteren Schwestern, einen Steinwurf entfernt vom jetzigen Ort an dem ich heute mit Roland, Niklas und Jannes wohne. Kurz nach meiner Geburt, zog die Fries-Familie an die Waldhofstrasse 46. Dort wohnten wir bis ich zwei Jahre alt war. Wirklich aufgewachsen bin ich an der Bleienbachstrasse. In der Nähe der Porzellanfabrik, in der mein Vater fast 40 Jahre arbeitete.
Meine Mutter erzählte mir, dass ich, milde ausgedrückt, ein sehr lebendiges Kind war. Sie wusste nie was ich als nächstes im Schilde führte. Eines Tages brachte ich es fertig, kleine Steine in meine Nase zu stossen. Zum Glück war und ist meine Mutter eine patente Frau. Sie konnte die Steinchen, eines nach dem anderen, entfernen.
So mit drei Jahren hatte ich das Bedürfnis, den niegelnagelneuen Wecker meiner Mutter, welchen sie von meinem Vater geschenkt bekommen hatte, in die Kloschüssel zu werfen. Damit wirklich alles in der Kanalisation landete, spülte ich, wie es sich gehört, kräftig nach.
Kinder lieben es früh aufzustehen. Das war bei uns nicht anders. Ich weiss noch gut, wie sich meine kleine Schwester und ich am Sonntag Morgen um 7h00 vor der Schlafzimmertür meiner Eltern platzierten. Wir legten unsere Decken und Kissen auf den Boden, kuschelten uns darin ein und warteten bis unsere Eltern aufstanden um Frühstück zu machen.
So vergeht die Zeit und man hat selber Kinder. Zum Glück hat es noch keiner der beiden Buben versucht, sich Steinchen in die Nase zu stopfen. Trotzdem schaffen sie es, uns täglich auf Trab zu halten. Einer von beiden ist ein besonders Wilder. Wenn ich zwischendurch meiner Mutter davon erzähle, fällt ihre Antwort immer gleich aus: “Steff, das hat er von dir, du warst genauso!” Ich gebe ehrlich zu, dass mir diese Tatsache kein wirklicher Trost ist.



























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