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Das Warten ist vorbei!
Geschrieben am Oktober 27th, 2008 Keine Kommentare
Ich bin nicht diejenige, welche sich, zu fortgeschrittener Stunde, Wahlanalysen hingeben will. Da werden bestimmt andere bereits ihre Bleistifte gespitzt haben, um die Wahlen bis ins kleinste Detail zu analysieren.
Faktum ist, die SP hat im Stadtrat zwei Sitze verloren und im Gemeinderat sind die bisherigen, zum Glück, mit sehr gutem Resultat wiedergewählt worden.
Ich bin erstaunt, dass es die FDP geschafft hat, einen Sitze dazu zu gewinnen und die Grünliberalen, als weitere bürgerliche Partei, ebenfalls zwei Sitze errungen hat.
Leider, leider, ist es der braunen Partei erneut gelungen, ihren Sitz zu verteidigen.Mein persönliches Fazit ist, dass ich mit meinem Resultat zufrieden bin. Ich bin wieder in den Stadtrat gewählt worden. Das war mein grösstes Ziel. Ich habe während der letzten vier Jahre, als Vizefraktionspräsidentin, einige Fraktionssitzungen vorbereitet und geleitet. Oft musste ich unerwartet einspringen. Ich habe diese Aufgabe gerne übernommen und möchte diese, in irgend einer Form, weiterführen.
Leider hat es für den Gemeinderat nicht gereicht. Ich bin aber überzeugt, dass ich mit dem mir möglichen Aufwand, den ich für die Wahlen betreiben konnte, sehr zufrieden sein kann. Ich habe im letzten halben Jahr sehr viel dazu gelernt. (politisch, persönlich etc.) Auch muss ich mir nicht immer die Frage stellen; “was wäre gewesen wenn…?”
Ich bin eine Mutter, eine Ehefrau, eine Berufsfrau, eine Politfrau und 43-Jahre jung. Ich weiss wo ich im Moment stehe. Jetzt werde ich mir überlegen, in welche Richtung meine nächsten Schritte gehen.
Ich danke allen, welche mich gewählt haben. Ich danke für das erneute Vertrauen, welches mir auf diesem Weg ausgesprochen wurde. Ich bin glücklich eine weitere Legislatur im Stadtrat mit zu arbeiten.
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Warten…
Geschrieben am Oktober 26th, 2008 3 KommentareSo, der Mist ist gekarrt, jetzt beginnt das Warten. Ich tue dass auf der Schlööf, so unterstütze ich nebenbei auch unsere Eisbahn, damit der SCL nicht alles alleine zahlen muss
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Jetzt wählen. Für Morgen. Mit Liste 1 am 26.10.2008
Geschrieben am Oktober 20th, 2008 Keine Kommentare
Um 10h00 öffnen die Wahllokale noch einmal für zwei Stunden, dann ist alles vorbei. Danach beginnt für uns Kandidierende das Warten.
ca. 14h00 Resultat Stadtpräsident
ca. 17h00 Resultat Gemeinderat
ca. 18h30 Resultat Stadtrat
Die Resultate werden auf der Homepage von Langenthal veröffentlicht. Meine Familie und ich werden ca. ab 16h30 im James auf das Wahlresultat warten.
Nützen Sie das Privileg an den Gemeindewahlen in Langenthal teilzunehmen und Ihre persönliche Wahl zu treffen!
Ich werde sowohl für den Gemeinderat (neu) wie auch für den Stadtrat (bisher) kandidieren.
Wieso möchte ich Gemeinderätin werden? Meine Polit-, Berufs- und Lebenserfahrung haben mich motiviert für den Gemeinderat zu kandidieren. Meine politischen Schwerpunkte liegen klar in der Familien-, Verkehrs- und Bildungspolitik. Gerade die Arbeit in der Volksschulkommission hat mir aufgezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule sehr wichtig ist. Deshalb will ich mich stark für eine Elternmitwirkung in der Schule einsetzten.
Ich will mit gesundem Menschenverstand aktiv an Lösungen mitarbeiten. Das Wohl unserer Stadt und den Menschen die hier wohnen liegt mir besonders am Herzen.
Ich mache Politik fürs Leben und fürs Leben gerne mache ich Politik, deshalb möchte ich Gemeinderätin werden.
Ihre Stimme für den Gemeinde- sowie den Stadtrat würde mich sehr freuen. -
40 Jahre EVP…
Geschrieben am Oktober 15th, 2008 Keine Kommentare
…und Mittepartei aus Überzeugung.Die EVP Region Oberaargau lud zur Jubiläumsfeier in den Bären zu Langenthal ein. Es war ein spannender Abend mit hochkarätigen Politikern, welche an der Diskussion teilnahmen. Ich wähle in diesem Bericht ausschliesslich die männliche Form, da schlichtweg keine Frauen an der Diskussion teilnahmen. Jä nu, da kann frau nichts machen. Ausser selber einmal ein Podium organisieren an dem die Mischung stimmt.
Eingeladen wurden Politiker welche vorwiegend in der Mitte politisieren. So z.B. Norbert Hochreutener von der CVP, der, in einem Politranking mit 0,0 eingestuft wurde. (Null ist die einzige Zahl, welche keine Ecken und Kanten hat).Zu Beginn wurde, durch den Moderator Christoph Studer, die Behauptung aufgestellt, dass Politiker, welche in der Mitte politisiert, kein Profil hätten. Natürlich wurde versucht diese Behauptung zu entkräften. Mitte Parteien würden vor allem lösungsorientiert arbeiten und zwischen den beiden Polen - links und rechts - vermitteln.
Es war fast wie in einem Kochkurs: “man nehme etwas von links und etwas von rechts, rühre das Ganze kräftig um und schon ist das Menu bereit zum Servieren.” So einfach ist es dann aber doch nicht.Ich persönlich politisiere entspannt links. Ich vertrete klar linke Themen bin aber auch zu Kompromissen bereit. Manchmal lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Der Abend hat mir gefallen. Die musikalische Einlage des Männerquartetts “vier KLANG” hat mich sehr berührt. Vor allem das Lied “Maria” aus dem Musical West Side Story von Leonard Bernstein.
An dieser Stelle herzlichen Dank für die Einladung und Gratulation zum 40 Jahre Jubiläum.
Politgäste: Hans Grunder BDP, Pierre Triponez FDP, Norbert Hochreutener CVP, Heiner Studer EVP, Martin Bäumle GLP.
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Mehr Kitas im Kanton Bern…
Geschrieben am Oktober 8th, 2008 Keine Kommentare
…dies fordert die Grüne Grossrätin Corinne Schär. Ich bin auch der Meinung, dass wir unbedingt mehr Kindertagesbetreuungsplätze benötigen. Ich persönlich finde es wichtig, dass Frauen weiterhin ihrem Beruf nachgehen können. Die schnelle Entwicklung, gerade in der Informatik, ist für mich persönlich ein wesentlicher Grund, wieso es sinnvoll ist, dass Frau am Ball bleiben soll. Auch für die gesamte Wirtschaft ist es sinnvoll, wenn beide Partner erwerbstätig bleiben. Die Kaufkraft wird somit erhöht und es kann mehr konsumiert werden. Ebenfalls werden mehr Steuern bezahlt. Oft wird vergessen, dass Doppelverdiener Eltern, auch doppelt für die Kinderbetreuung zahlen. Zum Einen den Beitrag an die Kita und zum Zweiten indirekt mit den Steuern.
Die Motionärin möchte ebenfalls, dass Frauen und Männer Ihre Berufslaufbahn entsprechend gestalten können. Damit dies erreicht werden kann, sind die Arbeitgeber gleichermassen aufgefordert, Teilzeitarbeitende entsprechend weiter- respektive auszubilden. Oft wird vergessen, dass Teilzeitbeschäftigte die treueren Mitarbeiter sind. Sie bleiben einem Unternehmen meist länger erhalten, als Personen welche keine Familie haben.
Mein Mann und ich teilen uns die Kinderbetreuung. Beide arbeiten Teilzeit. Zwei Tage in der Woche werden unsere Buben in der Krippe respektive in der Tagi betreut. Wir schätzen die gute Betreuung. Aber auch in Langenthal gibt es lange Wartelisten. Langenthal braucht unbedingt mehr Kinderbetreuungsplätze. Es gibt noch viel zu tun! (ich lass das mit “…packen’s wir an!” weg
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Zurück aus dem Exil…
Geschrieben am Oktober 7th, 2008 Keine Kommentare
Frisch erholt und noch mit etwas Sand in den Schuhen sind wir wieder nach Langenthal zurückgekehrt. Viel Sonnenschein, gutes Essen und gute Bücher haben unsere Ferien abgerundet. Es ist einfach wunderbar am Strand zu sitzen und auf das Meer zu schauen, dabei die Wellen, die Boote und die schönen Surflehrer zu betrachten, ha, ha! Nein im Ernst, es waren tolle Familienferien und wir werden im nächsten Jahr bestimmt wieder ans Meer reisen. Vielleicht wieder auf den Spuren von Napoleon, wie Käru richtig bemerkt hat. -
Ambassadorenstadt…?
Geschrieben am Oktober 7th, 2008 Keine KommentareDas Langenthaler Tagblatt hat allen Kandidierenden für den Langenthaler Gemeinderat dieselben vier Fragen gestellt. Hier meine Antworten.
1. Solothurn nennt sich “Ambassadorenstadt”. Welchen Übernamen würden Sie Langenthal geben?
Langenthal ist für mich Heimat. Hier treffe ich meine Freunde und Bekannten. Hier lebt meine Familie. Hier bin ich aufgewachsen. Langenthal hat bekannte Unternehmen, welche sich im internationalen Markt behaupten. Langenthal bietet vielen Menschen Arbeit und guten Wohnraum. Wenn ich Langenthal in einem Wort zusammenfassen soll, würde ich mich für den Namen: „Lebensstadt“ entscheiden.
2. An welche drei Orte würden Sie einen Touristen führen, um ihm zu zeigen, was Langenthal ausmacht?
Zuerst geht es in unsere schöne Badi. Ein wichtiger Treffpunkt und Erholungsraum für Jung und Alt.
Als leidenschaftliche Fasnächtlerin, darf auch ein Besuch an der Langenthaler Fasnacht nicht fehlen. Ein wichtiges Stück Langenthaler Kultur.
Um sich einen Überblick über Langenthal zu verschaffen, lade ich die Besucherin zu uns nach Hause an den Brunnenrain ein. Dort kann sie, bei gutem Essen, den Blick über Langenthal schweifen lassen. Hier spürt Mann und Frau was Langenthal, für mich und viele Menschen die hier wohnen, ausmacht.
3. Was würde der Autobahnzubringer Oberaargau der Stadt Langenthal bringen?
Vor allem Mehrverkehr. Gemäss der kantonalen Beurteilung der Variante West bedeutet dies auf der Achse Bützbergstrasse / Ringstrasse pro Tag durchschnittlich zusätzliche 750 Verkehrsbewegungen. Ich bin der Meinung, dass man Langenthal diesen Mehrverkehr nicht zumuten soll.
4. Der Gemeinderat hat im Investitionsplan 2009 eine Million Franken vorgesehen für die Umgestaltung der Oberen Marktgasse. Wie würden Sie die Obere Marktgasse umgestalten?
Ich würde, wie in den bestehenden Plänen vorgesehen, die Trottoirs verbreitern. Ein wichtiger Punkt für mich ist eine behindertengerechte Umgestaltung.
Die Strassenpflästerung muss, wie beim Chrämerhuus, über die Mittelstrasse bis zum Löwen weitergezogen werden. Wünschenswert sind zudem bauliche Massnahmen, welche die Einfahrt in die obere Marktgasse in den Sperrzeiten (nach dem morgendlichen Güterumschlag) unterbindet. Gleichzeitig ist es wichtig, den Fokus auf das gesamte Strassenkreuz Manor-Coop und Löwen-Chrämerhuus zu richten. Zusätzliche verkehrsberuhigende Massnahmen auf diesem Strassenkreuz, wirken sich positiv auf die Ortsgestaltung und die Lebensqualität aus.






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