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Gedanken Oktober 2007
Geschrieben am April 6th, 2008 Keine KommentareIch werde in letzter Zeit den Gedanken nicht los, dass wir Frauen zur Zeit einen schweren Stand haben. Meine kürzlich gemachten Erfahrungen haben mir aufgezeigt, dass wir Frauen noch lange nicht dort angelangt sind, wo einige von uns hin wollen. Immer wieder wird versucht Frauen auf den Platz zu verweisen, der ihnen, nach Ansichten von Männern und sogar Frauen, zusteht. Frauen sollen, bevor sie überhaupt daran denken Familie und Beruf erfolgreich zu vereinbaren, sich um die Kinder kümmern und sich gefälligst erst dann wieder zu Wort melden, wenn die Kinder das Haus verlassen haben. Leider ist es bei uns Menschen nicht so geregelt, dass der Nachwuchs bereits, wie es bei den Tieren der Fall ist, nach wenigen Stunden oder sogar Minuten auf eigenen Beinen steht, sondern mindestens 10 bis 15 Jahre dazu benötigt. Mit anderen Worten, eine Frau mit guter Ausbildung, welche sie sich auch etwas kosten lies, soll für 15 Jahre aufs Eis gestellt werden, um, nach geleisteter An- und Aufzucht, wieder in die Arbeitswelt zurück zu kehren. Selbstverständlich nicht auf gleichem Lohnniveau wie alle anderen, nein, ganz bescheiden soll begonnen werden, es wurde ja in den 15 Jahren der Kinder- und Familienbetreuung sonst nicht viel produktives geleistet. Nebst den zusätzlichen Ausfällen bei AHV- und Pensionskassenbeiträgen, meiner Meinung nach ein zu grosses Opfer der Frauen. Auch Volkswirtschaftlich ist es ein absoluter blödsinn den Frauen die Arbeitswelt zu verwehren. Es muss Frauen aber auch Männern ermöglicht werden Teilzeit zu arbeiten. Und dies ohne Einschränkung der beruflichen Karriere. Die Wirtschaft ist immer mehr gefordert auch hier Lösungen anzubieten, will sie nicht auf gut qualifizierte Mitarbeiterinnen verzichten.
Ich hatte einen Traum, einen Traum in dem Familie und Berufsleben vereinbar waren. Zum Teil konnte ich diesen Traum umsetzen, nicht zuletzt, weil mein Mann die Möglichkeit hat sich einen Tag der Kinderbetreuung zu widmen. Mein Mann hat einen fortschrittlichen Arbeitgeber, welcher teilzeitarbeitende Männer unterstützt. Und dies ohne Einschränkung. Wir teilen uns die Betreuung der Kinder und die Arbeit im Haus. Zusätzlich werden unsere Kinder zwei Tage in der Woche in der Kinderkrippe und der Schülertagesstätte betreut. Und wir sind überzeugt, dass dies für uns die richtige Form ist, Familie und Beruf unter einen Hut zubringen.
Mein Traum ging noch weiter, ich träumte davon meine Erfahrung und mein Wissen vermehrt im Beruf einzubringen. Leider scheiterten meine Bemühungen. Ich habe angefragt, ob mich mein Arbeitgeber bei einer Weiterbildung finanzielle unterstützen würde. Dies wurde mir aber - auf Grund meines Teilzeitpensum - verwehrt. Es können nur Mitarbeitende schulisch gefördert werden, welche 100 % arbeiten, hiess es. Da es für unsere Familie zur Zeit finanziell nicht möglich ist, eine Weiterbildung von CHF 14000.00 zu bezahlen, musste ich meine Erwartungen zurück schrauben. Ich musste schmerzlich lernen, dass ich nicht alles auf einmal umsetzten kann. Ich weiss aber, dass, wenn ich mir Zeit lasse, fast alles im Leben erreichen kann. Wenn ich immer noch will, werde ich die Weiterbildung zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff nehmen und diese selber bezahlen.
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Wichtige oder unwichtige Fragen zur EM 2008
Geschrieben am April 6th, 2008 2 KommentareLetzthin hat mich meine Schwester gefragt, wann wir unsere Buben - bei einem Spiel der Schweizer-Fussball-Nati - ins Bett schicken werden. Weil es ja noch ein paar Tage bis zum ersten Anpfiff dauern wird, habe ich mich mit dieser Frage noch gar nicht befasst. Und überhaupt, meine beiden Jungs werden an dieser EM sowieso Portugal die Daumen drücken. Vor Jahren haben wir den kleinen Fehler gemacht, Niklas ein Spielertrikott von Luis Figo zu schenken. Seit dieser Zeit hat unsere Schweizer-Fussball-Nati bei Niklas keinen “Stich” mehr.
Als ich an der WM 2006, nach dem Ausscheiden der Fussball-Nati, Niklas darüber informierte, dass die Schweiz ausgeschieden sei, war sein kurzer Kommentar: “Zum Glück”. Als eingefleischter Nati-Fan war ich über eine solche Antwort komplett vor den Kopf gestossen. Jä nu, ich habe es überlebt. Und eigentlich muss ich selber zugeben, Cristiano Ronaldo gefällt mir auch besser als Marco Streller.
Hier die zukünftigen portugisischen Nationalmanschaftsspieler. Eventuell gibt es ja in ein paar Jahren die Möglichkeit die Personenfreizügigkeit in der EU entsprechend auszudehnen.






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